Geschichte des ASV Forth
ASV Forth 1888 e.V.
Die Geschichte des Vereins:

Mit der Gründung des "Turnerbundes" im Jahr 1888 nimmt der
vereinsmäßig betriebene Sport in der Gemeinde Forth seinen Anfang.
Erste Höhepunkte im Vereinsleben der Turner sind die
Fahnenweihe 1908 und die erfolgreiche Teilnahme mehrerer
Forther am Deutschen Turnfest 1909 in Kempten.
Im gleichen Jahr wird in Forth mit dem "Arbeiterturn- und Sportverein"
ein zweiter Sportverein ins Leben gerufen.
Anfang 1920 nimmt eine Fußballmannschaft dieses Vereins
den Spielbetrieb auf einem Gelände im Nachbarort Mausgesees auf.
1924 gründen bürgerliche Kreise den "Fußballverein Forth",
der seine Spiele auf einem Sportplatz am Brander Weg austrägt.
Aufgrund verschiedener Klassenstellungen spielen "Arbeiter" und
"Bürgerliche" jedoch nie gegeneinander.
Wie den Chroniken zu entnehmen ist, gibt es jedoch schon damals
Abwerbungen von Spielern und Mitgliedern durch die beiden Vereine,
was allerdings ohne Auswirkungen auf die "gutnachbarlichen"
Beziehungen bleibt.

Die Machtübernahme 1933 hat ihre Auswirkungen auch auf den
Sportbetrieb in Forth. Der "Arbeiterturn- und Sportverein" wird
verboten, das Vereinseigentum beschlagnahmt und die mühsam
erworbene Vereinsfahne verbrannt.
Der bürgerliche "Fußballverein" ist nicht mehr in der Lage, einen
geregelten Spielbetrieb durchzuführen und lößt sich schließlich auf.
Auch beim "Turnerbund" sinkt das Interesse am Vereinsleben immer
mehr, so dass 1938 der Turnbetrieb schließlich völlig eingestellt wird.
Der überwiegende Teil der Arbeitersportler gründet im Jahr 1933
die "Deutsche Jugendkraft (DJK) Forth", deren Spielbetrieb aber
schon am Ende 1935 verboten wird. Somit ist in Forth jegliche
Möglichkeit zur Ausübung des Sports auf Vereinsebene auf dem
Nullpunkt angelangt.
1936 wird erneut ein Verein, der "Turn- und Sportverein Forth"
gegründet, der mit Hilfe der Gemeinde am "Anger" einen
Fußballplatz erstellen kann. Mit Beginn des 2. Weltkrieges erlischt
jeglicher Spielbetrieb, was schließlich auch das Ende
dieses Sportvereines bedeutet.

Ende 1945 wird der "Allgemeine Turn- und Sportverein Forth"
ins Leben gerufen, nachdem bereits im Frühjahr 1945 einige
Freundschaftsspiele (mit erforderlicher Genehmigung der
amerikanischen Militärbehörde) durchgeführt werden konnten.
Neben der Hauptsportart Fußball sollen später auch Turnen,
Leichtathletik, Handball und Tischtennis betrieben werden.
Der "Turnerbund", der seinen Sportbetrieb 1946 wieder
aufnimmt, verliert im Laufe der Jahre an Bedeutung und
fusioniert 1976 mit dem "Allgemeinen Turn- und Sportverein",
der unter dem abgekürzten Vereinsnamen "ASV Forth" in der
Zwischenzeit zu einer Fußballhochburg im Erlanger Oberland
geworden ist.
Der "ASV" bewährt sich nicht nur auf sportlichem Gebiet.
Durch den Zusammenhalt, die Kameradschaft und den
Unternehmensgeist seiner Mitglieder und Funktionäre gelingt es
immer wieder, die für den Sportbetrieb erforderlichen
Voraussetzungen wie Fußballplätze, Wasch- und Duschräume,
Flutlichtanlage usw. zu schaffen und zu erweitern.
In dem im Jahre 1970 erstellten Anbau an das vereinseigene
Sportheim werden der Tischtennis- und der Gymnastikabteilung
erstmals vernünftige Bedingungen zur sportlichen Betätigung geboten.
Die Neubauten der Forther Schulturnhalle und der Eckentaler
Dreifachturnhalle bleiben nicht ohne Auswirkungen auf den "ASV".
Die Sparten Handball, Volleyball und Basketball werden gegründet -
der Trainingsbetrieb der Skiabteilung ("Skigymnastik") wird zu
einem festen Bestandteil des Hallensportbetriebes.
Die immer größere Verbreitung des Tennissportes veranlaßt
mehrere ASV-Mitglieder zur Gründung der Tennisabteilung
"T.C. Blau-Weiß", deren Entwicklung einen rasanten Aufschwung nimmt.
In Eigenleistung wird eine Sportanlage mit 4 Spielfeldern und einem
Vereinsheim gebaut, die beispielhaft für die ganze Umgebung ist.
1995 wird mit der Einweihung eine neue Vereinsanlage mit neuem
Sportheim in Betrieb genommen um auch den sportlichen
Herausforderungen des nächsten Jahrtausends gewachsen zu sein.
Die neue Vereinsanlage führt den "ASV" jedoch durch eine schwierige
finanzielle Phase, die aber wiederum durch den bereits erwähnten
Zusammenhalt und dem besonderen Engangement etlicher Mitglieder
gemeistert werden konnte.
Das neue Jahrtausend ist nun angebrochen und der "ASV" wird
weiterhin bestrebt sein, seiner Rolle im Sport und in der Gemeinde
gerecht zu werden.

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