DFB-Mobil bei ASV-Forth
ASV Forth 1888 e.V.
DFB-Mobil beim ASV-Forth

Eines von 4 Bayerischen DFB-Mobilen war beim ASV Forth zu Gast. Die Resonanz war überwältigend. Fast alle E- und F-Junioren des ASV, 44 an der Zahl, waren bei diesem Demonstrationstraining anwesend und machten begeistert mit. Die Bälle des DFB-Mobils reichten nicht aus. Unterstützt wurden unsere Junioren von zahlreichen Eltern und Zaungästen; selten war ein Training so zahlreich besucht.
Der praktische Teil stand unter der Leitung von Verbandstrainer Aydin Dursun, im sportlichen Hauptberuf Trainer des Bezirksligisten SpVgg Erlangen; er wurde unterstützt von den ASV-Trainern Thomas Ferstl, Jörg Nehr, Stefan Schmidt, Johannes Hofmann, Martina Scherer und Christian Reichert.
Nach dem anfänglichen „Schwänzchenfangen“ folgten praktische Übungen zum Dribbling, zum Passspiel, zum Zweikampfverhalten, zu verschiedenen Spielformen und natürlich zum abschließenden Spiel in einem begrenzten Bereich. Natürlich war immer der Ball im Spiel. Für unsere Nachwuchsspieler war dieser Trainingsabend jedenfalls ein nicht alltägliches sehr lehrreiches Ereignis.
Für den theoretischen Teil der Veranstaltung war Günther Bauer, Jugendleiter des SV Großweismannsdorf, verantwortlich. Die ursprünglich vorgesehene halbe Stunde verdreifachte sich kurzweilig. Verschiedene hoch interessante Themenschwerpunkte enthielten für jeden Vereinstrainer wichtige Informationen, die sich in der praktischen Arbeit nachhaltig einsetzen lassen. So enthält z. B. das Internetportal des DFB „Training & Wissen online“ eine Vielzahl praktischer Tipps zur Gestaltung eines Jugendtrainings, die eigentlich nur abgerufen werden müssen. Auf die Frauen-WM im Jahr 2011 in Deutschland wurde mit einem Kurzfilm eingestimmt. Rassismus und Integration im Fußball war ein weiteres Thema, das auch für Landvereine leider immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Mit der Qualifizierungsoffensive des DFB soll die Schulung und Fortbildung der ehrenamtlichen Vereinstrainer verbessert werden. Im Mittelpunkt der Diskussion stand daher auch die Aus- und Weiterbildung der Vereinstrainer, insbesondere der Weg zum Erwerb des C-Scheines. Bislang konnte der C-Schein nur in einem dreiwöchigen Ausbildungs- und Prüfungslehrgang in der Sportschule Oberhaching erworben werden. Für einen ehrenamtlichen und berufstätigen Vereinstrainer war das eine nur schwer lösbare Herausforderung. Zwischenzeitlich ist die dezentrale Ausbildung bei einem Verein, eine Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen vorausgesetzt, möglich. Lediglich die Prüfungswoche muss nach wie vor in der Sportschule abgehalten werden. Eine solche dezentrale Trainerausbildung soll nun über den ASV organisiert werden.

Vereinsvorsitzender Martin Hofmann bedankte sich bei den fachkundigen Referenten für einen außerordentlich informativen Abend. Der neue Weg des DFB mit dem direkten Kontakt zu den Vereinen und deren Trainern wurde ausdrücklich begrüßt; dadurch wird die Qualität des Fußballs an den Wurzeln gestärkt und die wichtige Nachwuchsarbeit gefördert.

Martin Hofmann

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